Vorstände, Geschäftsführungen und exponierte Führungspersönlichkeiten bewegen sich in einem Umfeld, in dem persönliche Sicherheit und berufliche Handlungsfähigkeit unmittelbar zusammengehören. Geschäftstermine, internationale Reisen, öffentliche Auftritte und wechselnde institutionelle Umfelder lassen sich nicht um ein Schutzkonzept herum organisieren. Das Schutzkonzept muss sich in diese Realität einfügen.
Das Risikoprofil entsteht aus Funktion und Exposition.
Die Gefährdung einer Führungspersönlichkeit lässt sich nicht allein aus ihrer Position ableiten. Öffentliche Sichtbarkeit, unternehmerische Verantwortung, tatsächliche Exposition, Reise- und Bewegungsmuster, persönliche Rahmenbedingungen und relevante Bedrohungslagen ergeben ein individuelles Risikoprofil.
Dieses Profil bildet die Grundlage für die Planung angemessener Schutzmaßnahmen.
Konzept muss mit Funktion kompatibel bleiben.
Eine Führungsperson muss weiterhin entscheiden, reisen, kommunizieren und öffentlich auftreten können. Präsenz und Intensität der Schutzmaßnahmen richten sich deshalb nach Situation und Gefährdungslage. Wo Zurückhaltung möglich ist, soll Schutz nicht unnötig sichtbar werden. Wo eine stärkere Präsenz erforderlich ist, muss sie sich kontrolliert in das jeweilige Umfeld integrieren.
Sicherheit funktioniert nicht isoliert.
Abhängig von Situation und Mandat kann die Abstimmung mit Corporate Security, Assistenz, Fahrern, Veranstaltern, Behörden oder weiteren internen und externen Stellen erforderlich sein. Diese Schnittstellen werden dort eingebunden, wo sie für Planung und Durchführung tatsächlich notwendig sind.
Bei internationalen Anforderungen können zusätzliche Spezialisten und Strukturen unseres internationalen Netzwerks einbezogen werden.
Schutz in unterschiedlichen Situationen
Für eine erste Einordnung geht es zunächst um die Funktion der zu schützenden Person, ihre tatsächliche Exposition und einen bestehenden oder vorsorglich zu beurteilenden Schutzbedarf.